Einkaufszentrum
Otto-Dix-Passage | Gera

Museumsplatz 2
Umbau

Bauherr: Museumsplatz Gera Center GmbH,
eine Gesellschaft der Arcadia Investment Group
Bauzeit: 2018-2022 | LPH 3-7

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Umbau eines 2003 errichteten 3-4-geschossigen Einkaufscenters, das bisher unter dem Namen „Elsterforum“ betrieben wurde.

Neben Gewerbeflächen, Gastronomie und sonstiger Nutzung im Untergeschoss und Erdgeschoss sind Büroflächen im 1. und 2. Obergeschoss geplant. Dazu ist eine weitgehende Umstrukturierung der inneren Erschließung und der Aufteilung der weiteren Nutzeinheiten geplant sowie eine Umgestaltung der Eingangsbereiche vorgesehen.

Für die Büronutzung wurden die alten innenliegenden Lichthöfe im 1. Obergeschoss verschlossen und mit einer Fassade zu den Büros als Außenfläche mit einer Dachbegrünung ausgeführt.

Die Umbaumaßnahmen umfassen im wesentlichen folgende Bereiche: diverse statische Eingriffe zur Schließung des Bestandslichthofs sowie das Öffnen von Decken für neue Fahrtreppen und Aufzüge.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.