Einkaufszentrum
Köpenick

Berlin
Neubau

Bauherr: Projektentwicklungsgesellschaft Berlin,
Bahnhofstraße mbH, Hamburg
Bauzeit: 2011-2012 | LPH 1-5

Unmittelbar an der S-Bahn Station Berlin-Köpenick entstand dieses Einkaufszentrum gegenüber dem Forum Köpenick. 

Ursprünglich ebenfalls als Mall geplant, wurde hier ein gegensätzliches Konzept verfolgt. Alle Läden sind unmittelbar den angrenzenden Straßen Bahnhofstraße und Elcknerplatz zugeordnet. Innere Verkehrsflächen für Passagen entfallen, die Läden sind jeweils direkt von außen zugänglich. Das städtebauliche Umfeld wurde somit erheblich aufgewertet.

Neben den 11 Ladeneinheiten im Erdgeschoss und
1. Obergeschoss sowie einer Bankfiliale wurden ca. 320 Stellplätze in den oberen Geschossen realisiert.

Das 3-geschossige Gebäude nimmt die Traufhöhen der angrenzenden Bebauung auf. Die obere Parkebene wurde mit einer Schallschutzwand versehen, die gegenüber der Fassade zurückgesetzt wurde. Den oberen Gebäudeabschluss bildet das begrünte Flugdach.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.