Geschäftshaus
Berlin | Karl-Marx-Strasse 92-98

Umbau und Sanierung

Bauherr:  GbR Karl-Marx-Straße 92-98
Bauzeit:   2008-2010 | LPH 1-8

Die Neugestaltung des ehemaligen Hertie Kaufhauses in Berlin-Neukölln setzt entscheidende Akzente für die Revitalisierung der Karl-Marx-Straße.

Insgesamt sind hier im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss sechs neue Läden entstanden, drei weitere Geschäfte wurden im Untergeschoss realisiert.
Alle Geschäfte haben einen direkten Eingang von der Straße aus.
Diese Konzeption stärkt im Gegensatz zu den allseits verbreiteten Malls das unmittelbare Umfeld.

In den Obergeschossen befinden sich ein Mietlager sowie ein Fitnessstudio

Das angrenzende Parkhaus wurde oberirdisch abgebrochen und wieder errichtet.

Die Attraktivität des Stadtteils wird durch die Entwicklung dieses Einkaufsstandortes mit national und international erfolgreichen Filialisten wirkungsvoll gesteigert.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.