Geschäftshaus
Mannheim | P7 16-18

Neubau

Bauherr: Mannheim P7, 16-18 GmbH und Co.KG
Bauzeit: 2013 – 2014 | LPH 1-8

Nach Abbruch eines 5-geschossigen Gebäudes aus den 50er Jahren entstand an prominenter Stelle am Beginn der Mannheimer Fußgängerzone, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wasserturm, in ca. 1-jähriger Bauzeit ein 4-geschossiges modernes Geschäftshaus.

An die hervorstehenden zweigeschossigen Schaufenster schließen die Verkaufsflächen von 6 aktuellen Mode- und Bekleidungsunternehmen an. Darunter sind auch die ersten Flagship-Stores von Bershka und COS in Deutschland. Durch die Bandbreite des Angebots wird eine große Zielgruppe angesprochen, die den Standort deutlich aufwertet. Zusätzlich belegt ein Fitnessstudio die Etagen 2-4 und rundet so das Angebot an eine junge moderne Zielgruppe ab.

Das Gebäude ist optisch durch unterschiedliche Natursteinfarben in zwei Teile aufgeteilt. Beigefarbener Kirchheimer Kalkstein auf der linken und hellgrauer Muschelkalk auf der rechten Seite. Diese Unterteilung ist eine gewünschte Erinnerung an die ehemalige kleinteiligere Bebauung der Fußgängerzone.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.