Studentenwohnheim in
einem ehemaligen Druckereigebäude

Wilhelmstraße 1
Braunschweig
Umbau

Bauherr: Hans Oeding GmbH Co.KG
Bauzeit: 2014 | LPH 1-8

Das ehemalige Druckerei- und Verlagshaus Oeding hat nach langer Zeit seinen Standort im Zentrum Braunschweigs in der Wilhelmstraße in ein anderes Produktionsgebäude verlegt.

Die neue Nutzung verbindet nun Wohnen und Arbeiten. Es sind 140 Studentenapartments für das Studentenwerk entstanden. Überwiegend handelt es sich um 1-Zimmer-Apartments, darüber hinaus gibt es einige 2-Zimmerwohnungen und 3 Wohnungen für Wohngemeinschaften. Des Weiteren beinhaltet das Objekt neben Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss auch Büro- und Verwaltungsflächen des Studentenwerkes im 1. und 2. Obergeschoss.

Die Realisierung des Projektes leistet einen wichtigen Beitrag zur Herstellung von zentralem Wohnen in der Innenstadt insbesondere für Studenten.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.