Zahnarztpraxis
Braunschweig | Sack 15

Umbau

Bauherr: Jeanette König
Bauzeit: 2018-2019 | LPH 1-8

Im oberen Geschoss des Gebäudes der Buchhandlung Graff konnten wir anstelle von 2 Wohnungen eine Zahnarztpraxis errichten.

Hierfür mussten sämtliche Innenwände entkernt werden. Glücklicherweise existierte ein Hohlraumboden, der es zuließ, die erforderlichen technischen Ausstattungen ohne Beeinträchtigung der darunter befindlichen Räume zu installieren.

Die Planungs- und Bauarbeiten mussten innerhalb eines Zeitraumes von nur 6 Monaten durchgeführt werden. Im Vertrauen auf die avisierte Fertigstellung hatte die Zahnärztin bereits in Ihrer vorherigen Praxis verbindliche Behandlungstermine vereinbart.

Wir freuen uns, dass wir der Zahnärztin und Ihrem Team eine schöne Praxis termingerecht in guter Qualität übergeben konnten.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.