Büro-und Geschäftshaus
Braunschweig | Sack 5-11

Umbau

Bauherr: Institutional Investment Partners GmbH
Bauzeit: 
2017 – 2018 | LPH 1-7, 8 in Teilen

Nach langem Leerstand von Verkaufsflächen wurde mit der Ansiedlung von Primark ein Teil des Gebäudes neu belegt.

Mit dem Umbau der restlichen Flächen des Gebäudes erfolgt die Zugänglichkeit der Läden direkt vom Sack und von der Neuen Straße aus, die Mall wurde aufgegeben.

Das Gebäude wird von einer neuen Offenheit geprägt. Im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss wurden 2-geschossige, großformatige Fensterelemente eingebaut. Diese werden durch den Entfall der Vordachanlagen nicht mehr verdeckt.

Um die Fensterfronten nicht zu unterbrechen, wurde ein vorhandenes Treppenhaus an der Neuen Straße abgebrochen und ins Innere verlegt. Die dahinter liegenden Mietflächen wurden neu organisiert, bis hin zu neugeschaffenen Büroflächen im dritten Obergeschoss. Dort wurden die Fassadeflächen weitgehend erhalten und nur partiell durch Fensteröffnungen ergänzt.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.