Büro-und Geschäftshaus Ku'Damm Eck | Berlin

Kurfüstendamm 227
Umbau Handelsbereich

Bauherr: Centrum Berlin Ku’damm Eck
Bauzeit: 2018-2020 | LPH 3-4 und 5

Das 10-geschossige, ca. 45 m hohe Geschäftshaus Ku´damm Eck wurde 2001 nach einem Entwurf von gmp-Architekten gebaut.

Im 1. Untergeschoss (Basement) bis 2. Obergeschoss befinden sich Gewerbeflächen. Das 3.-10. Obergeschoss wurden bisher als Hotel genutzt. Durch eine Neustrukturierung der Mietbereiche sind Umbaumaßnahmen der Verkaufsgeschosse nach Mieterplanung notwendig.

Die Baumaßnahmen beinhalten im Wesentlichen das Öffnen von Decken für neue Fahrtreppen und Aufzüge, das Schließen von Deckenbereichen von nicht mehr genutzten Lufträumen sowie das Herstellen von zusätzlichen Gewerbeflächen in Trockenbauweise.

Die Fassade und die Eingangsbereiche werden modernisiert, großzügig verglast und an die künftige Nutzung angepasst.

Die Fassadenanpassung erfolgt durch gmp-Architekten.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.