Fernmeldedienstgebäude
Frankfurt an der Oder

Neubau

Bauherr: De Te Bau
Bauzeit: 1995-1997 | LPH 1-8

Am nördlichen Stadtrand von Frankfurt/Oder wurde dieser Neubau in unmittelbarer Nähe eines neu entstandenen Einkaufszentrums errichtet.

Das architektonische Konzept sieht einen fünfgeschossigen Gebäuderiegel entlang einer internen Erschließungsstraße vor, der sich mit einem dreigeschossigen Gebäude überschneidet und so zur geplanten Solitärbebauung an der Berliner Chaussee überleitet.

An den Hauptriegel schließen sich viergeschossige Querriegel an. Der nördliche beinhaltet im Erdgeschoss Räume mit Sonderfunktionen wie Sitzungssäle und Casino.
Die Planung der Inneneinrichtung und die Durchführung eines Wettbewerbes Kunst am Bau gehörte ebenfalls zu den angeforderten Leistungen.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.