Wohn-und Geschäftshaus
Düsseldorf |
Flingerstrasse 28

Umbau | Denkmalschutz

Bauherr: GbR Flingerstraße 12
Bauzeit: 2006-2007 | LPH 1-7

Das markante Gebäude an der Ecke Flinger Straße / Kapuzinergasse wurde vor 1930 errichtet und in den 50er Jahren umgebaut.

Es präsentiert sich nach der Sanierung und dem Umbau mit seinen eindrucksvollen Schaufenstern einladend zur Fußgängerzone. Um großzügige Verkaufsflächen realisieren zu können, wurde das Erdgeschoss entkernt und das 1. Obergeschoss während des aufwändigen Umbaus erhöht.

Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss stehen ca. 1.600 qm Verkaufsflächen zur Verfügung. Darüber befinden sich Nebenflächen und Büros. Im 3. Obergeschoss konnte eine weiträumige Wohnung mit Fotoatelier realisiert werden.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.