Hauptstadtrepräsentanz
der Deutschen Telekom AG

Berlin
Umbau | Denkmalschutz und Neubau

Bauherr:  Deutsche Telekom
Bauzeit:  1997 – 2001 | LPH 1 – 8

Zukunft hat immer auch etwas von Geschichte.

Aus diesem Grund wurde das ehemalige Kaiserliche Haupttelegraphenamt in Berlin-Mitte als Sitz der Hauptstadtrepräsentanz gewählt. Dieses Gebäude ist nicht nur das größte und älteste noch erhaltene Gebäude aus der Anfangszeit der Telekommunikation, es ist auch ein Teil der Identität Berlins.

Die Geschlossenheit der historischen Fassade und die Transparenz des Neubaus verleihen der Hauptstadtrepräsentanz eine charakteristische Ausstrahlung. Auch innerhalb des Gebäudes erlebt der Besucher die außergewöhnliche Symbiose aus Alt und Neu.

Der Einsatz moderner Materialien bei der Gestaltung der Innenräume steht in einem reizvollen, architektonischen Gegensatz zur historischen Substanz.

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Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.