Büro-und Geschäftshaus
Kiel | Holstenstrasse 19-27

Umbau

Bauherr: GbR Kiel, Holstenstraße 19-27
Bauzeit: 2014 – 2015 | LPH 1-5

Das Gebäude in der Kieler Innenstadt grenzt an den Bootshafen und bietet einen wunderschönen Ausblick über den Hafen und die Kieler Förde.

Die Realisierung leistet einen wichtigen Beitrag zur Stadtplanung. Durch die Verbindung der Fußgängerzone mit dem Bootshafen trägt es zur Aufwertung und einer verbesserten Aufenthaltsqualität der Kieler Innenstadt bei und stellt einen Bezug zum Hafen her.
Beim Umbau des zwischen 1950 und 1970 in vier Bauabschnitten errichteten Gebäudes blieben der vorhandene Natursteinbehang sowie die Pfosten-Riegel-Konstruktion erhalten. Die Eingangsanlagen wurden erneuert und die Fassade zum Wall den neuen Nutzungen entsprechend durch Fensterflächen strukturiert.

Vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss wurden Einzelhandels- und Gastronomieflächen realisiert.
Im 3. Obergeschoss befindet sich ein Fitnessstudio. In den Etagen 3 bis 5 wurden Büroflächen verwirklicht.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.