Büroflächen
Braunschweig | Mittelweg 7

Braunschweig
Umbau

Bauherr: msg David
Bauzeit: 2017 – 2018 | LPH 1-8

Im Sommer 2018 zog die msg David als expandierendes Softwareunternehmen der Automotivebranche ins Panther Business Center am Mittelweg, den ehemaligen Pantherwerken, um mehrere Abteilungen an einem Standort zu vereinen.

In diesem Zuge wurden die ca. 3.700 m² großen Büroflächen bedarfsgenau angepasst und offene Bürostrukturen für Projektarbeit geschaffen, Flure zoniert und Besprechungsräume unterschiedlich gestaltet.

Der neue Eingangsbereich empfängt den Besucher in angenehmer Atmosphäre. Direkt angrenzend ist der Kommunikationsbereich mit einem großzügigen Bistro inklusive Nebenräumen für den eigenen Betrieb entstanden. Um die Kernzone mit Vorbereitungsküche, WC-Anlagen und Mitarbeiterküche sind Besprechungsräume, Projektarbeitsplätze für externe Mitarbeiter sowie der große Aufenthaltsraum angeordnet. Er bietet ausreichenden Platz für gemeinsame Pausen und für firmeninterne Veranstaltungen.

Aus dem Bistro lässt sich im Handumdrehen ein neutraler Tagungsraum erstellen, in dem sich die Mitarbeiterküche komplett schließen lässt, so dass nur ein holzverkleideter Kubus im Raum sichtbar bleibt.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.