Geschäftshaus
Mainz | Schusterstrasse 7/
Schöfferstrasse 10

Neubau

Bauherr: Mainz Schusterstrasse GmbH, Hamburg
Bauzeit: 2009 – 2010 | LPH 1-5

In der Innenstadt von Mainz wurde dieses Gebäude eines insolventen Textilhauses neu entwickelt. Das Gebäude wurde weitgehend entkernt.

Im Unter-, Erd- und 1.Obergeschoss wurden zwei Ladeneinheiten und eine Apotheke neu geplant. Im obersten Staffelgeschoss wurde eine Büroeinheit mit einem fantastischen Blick auf den imponierenden Mainzer Dom realisiert.

Die äußere Erscheinung des Bauwerks orientiert sich trotz Erneuerung und Wärmedämmung an der ursprünglichen Gestaltung. Im Bereich der Zugänge werden die Fassaden an der Schusterstraße zweigeschossig sowie an der Ecke Höfchen/ Schöfferstraße zusätzlich im 1. und 2. Obergeschoss durch große Schaufenster über Eck geöffnet. So schließt der erneuerte Gebäudeteil harmonisch an den zugehörigen unveränderten Bauteil mit der ursprünglichen Fassade an.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.