Büro-und Geschäftshaus
Hamburg | Spitalerstrasse 22-26

Neubau

Bauherr: Hamburg, Spitalerstraße 22-26 GmbH  & Co. KG
Bauzeit: 2014 – 2015 | LPH 1-4, 5-7 anteilig

Mitten im Herzen der Hamburger Innenstadt entsteht mit dem Neubau des hochwertigen Geschäfts- und Bürohauses Spitalerstraße 22 ein neuer Publikumsmagnet.

An diesem prominenten Standort treffen mit der Spitalerstraße und der Mönckebergstraße die traditionsreichsten Einkaufsmeilen Hamburgs zusammen. Am Standort des ehemaligen Kundenzentrums des Energieversorgers Vattenfall werden ca. 50.000 m² Handelsfläche und 10.000 m² Bürofläche geschaffen.

Es wurde eine Platin-Zertifizierung nach dem DGNB-Standard angestrebt.

Zur Entwicklung einer repräsentativen und nachhaltigen Fassadengestaltung wurde ein hochbaulicher Wettbewerb in enger Absprache mit der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Bauherrn ausgelobt.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.