VIP-Lounge in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG

Berlin
Umbau | Denkmalschutz und Neubau

Bauherr:  Deutsche Telekom
Bauzeit:  2005 | LPH 1 – 8

Projektpartnerschaft mit Martin Weißer

Empfänge, Business Breakfasts, Diners in diskreter Umgebung fordern die geeignete räumliche Atmosphäre innerhalb der Repräsentanz in Berlin Mitte.

In Ergänzung zu den Arbeitswelten des Hauses wurde eine Wohnwelt entwickelt, atmosphärisch vergleichbar einem modernen Club oder einer Hotelbar.

Der Speisebereich ist mit Hilfe beweglicher Wände flexibel unterteilbar. Ein virtueller Kamin schafft Atmosphäre auf Knopfdruck oder eröffnet den Zugang zu Intranet, Internet und anderen Medien.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.