Volksbank und Raiffeisenbank Melsungen

Umbau und Erweiterungsbau
Denkmalschutz

Bauherr: Volksbank + Raiffeisenbank Melsungen eG
Bauzeit:
1990 – 1992 | LPH 1-8

Den Auftrag für die Volksbank und Raiffeisenbank Melsungen erhielten wir aufgrund eines Wettbewerbserfolges.

Die Bank ist überwiegend im Altbau der ehemaligen Fuldatalschule aus dem Jahre 1928 untergebracht, welche unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten umgebaut wurde.

Der Erweiterungsbau der Bank setzt sich in seiner Gebäudefiguration und Gestaltung von den Altbauten ab.

Dies ist durch die Ausbildung eines gläsernen Oberlichtbandes an der Nachstelle zwischen Alt- und Neubau deutlich ablesbar.

Neu war seinerzeit die Einrichtung eines SB-Bereiches im Eingangsbereich, welcher durch eine bewegliche gläserne Wand vom Kundenbereich abgetrennt wurde.

Unter dem Erweiterungsbau und dem Vorplatz planten wir eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen auf jeweils zwei halbgeschossig versetzten Ebenen.

Erklärtes Ziel der Planung war ein helles, offenes Gebäude mit optimalen Arbeitsbedingungen, das ein kundenfreundliches und modernes Gebäudeimage vermittelt, zugleich jedoch Solidität und Beständigkeit ausstrahlt.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.