Wohn-und Geschäftshaus
Oldenburg | Achternstrasse 1-2

Neubau

Bauherr: GbR Achternstraße 1-2
Bauzeit: 2009 | LPH 1-5

In zentraler Lage in der Fußgängerzone der Altstadt Oldenburgs wird der Einzelhandel um einen Shop des niederländischen Modefilialisten The Sting ergänzt.

Durch die zurückhaltende Gestaltung der Fassade und deren Zweiteilung fügt sich das Gebäude in die kleinteilige und geschlossene Struktur des Stadtkerns ein.

Gleichzeitig bietet es ein beeindruckendes Innenraumerlebnis mit großzügigen Lufträumen und ungewöhnlich hohen Räumen mit bis zu 8 Metern lichter Höhe im 1. Obergeschoss. Die durchgehende Verkaufsfläche verbindet die Achternstraße mit der Staulinie, die durch eine stärkere Anbindung zu einem attraktiven Boulevard entwickelt werden soll.
Von der Staulinie werden die geplanten Wohnungen in den Obergeschossen erschlossen.

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.