Büro- und Geschäftshaus
Frankfurt | Zeil 119

Umbau

Bauherr: Frankfurt Zeil 119 GmbH, Frankfurt
Bauzeit: 2012 | LPH 1-6

Für Leisers neuen Flagship-Store in Frankfurt wurde das Geschäfts- und Bürogebäude in allerbester Lage in nur 6 Monaten umfangreich umgebaut.

Im Mittelpunkt der Einkaufscity setzt die neue offene Fassade mit ihren versetzten Pfeilern und Öffnungsflügeln einen belebenden Akzent neben den von der Architektur des Wiederaufbaus geprägten Nachbargebäuden.

Der dunkle, matte Naturstein und die messingfarbenen Profile bilden mit ihrem edlen Materialkontrast den passenden Rahmen für die hochwertige Präsentation des traditionsreichen Schuhhauses auf 1800 m² Handelsfläche über vier Etagen.

Um einen Lichthof gruppieren sich darüber hinaus 440 m² Büroflächen mit Blick auf das gegenüberliegende „My Zeil“

Erläuterung Gesamtkonzept

Nach Aufgabe der Klinik an der Holwedestraße ist vorgesehen, das Grundstück für eine Wohn- und Quartiersnutzung bereitzustellen. Für das Gesamtgrundstück soll nach dem derzeitigen Stand zu gegebener Zeit ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben werden. Unabhängig vom Ergebnis des geplanten Wettbewerbs klammert die vorliegende Machbarkeitsstudie das historische Altgebäude aus diesem Prozess aus. Die Studie bezieht sich lediglich auf dessen Gebäudebestand und die unmittelbar angrenzende Freifläche (wobei unterstellt wird, dass die Parkfläche zwischen dem Altbau und der Oker nach einer Neugestaltung von einer Bebauung freigehalten wird). Wünschenswert ist die Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau zu erschwinglichen Mieten auf den zu bebauenden Flächen. Die Planung zur Machbarkeitsstudie sieht im Erdgeschoss und teilweise im Untergeschoss quartiersnahe Nutzungen vor. In den Obergeschossen ist Wohnen in vielfältiger Form geplant: Nutzungen für größere Wohngruppen, Wohngemeinschaften, studentisches Wohnen und Loft-Ateliers. Die Frage des Bedarfes und der Anordnung von Stellplätzen ist im Rahmen des o.g. Wettbewerbes zu klären. Denkbar ist eine Anbindung des Untergeschosses an eine mögliche Tiefgaragenebene unterhalb der neuen Wohnbebauung. Überwiegend ist an Carsharing gedacht mit entsprechend geringem Bedarf an Stellplätzen.